Herr Franz Hammer in Eisenach ist, wie er mir schreibt, von der Büchergilde Gutenberg (einer sogenannten Book-Society) beauftragt worden, einen Band "Flämische Synfonie" zusammenzustellen, und — wie ich höre — hat er Ihnen auch selber geschrieben und von Ihnen bereits Ihre Zustimmung erhalten. Obwohl ich von solchen Anthologien nicht viel halte, da das Publikum durch sie immer oberflächlicher wird und sich mit diesen kleinen "Kosthappen" (kann man auf Flämisch sagen: "kosthaps"?) begnügt, bin ich natürlich der Meinung, daß, wenn der Band nun doch eben gemacht wird, Streuvels unter keinen Umständen darin fehlen darf, und daher habe ich auch von mir aus zugestimmt. Ich korrespondiere über die Einzelheiten noch mit Herrn Hammer und mache Ihnen dann später von dem Ergebnis Mitteilung.
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