Außerdem aber erschien beinahe gleichzeitig in der "Frankfurter Zeitung" zu meiner Überraschung eine Übersetzung Ihrer Erzählung "Die Dickschädel" von D[okto]r Jacobs. Beide sind Arbeiten von Ihnen, die ich noch nicht kannte. Ich mußte nun selbstverständlich Herrn D[okto]r Jacobs schreiben, daß ich ja vertraglich die Option auf alle noch nicht erschienenen Übersetzungen Ihrer Werke habe, und daß daher keine deutsche Übersetzung künftig ohne meine Zustimmung erscheinen könne. Ich bin fest überzeugt, daß Sie in dem Augenblick, als Herr D[okto]r Jacobs an Sie herantrat, einfach nicht an unseren Optionsvertrag gedacht haben, und nehme Ihnen das in gar keiner Weise übel. Aber ich mußte selbstverständlich Herrn D[okto]r Jacobs entsprechend benachrichtigen. Wir müssen unbedingt vermeiden, daß nun wieder das selbe Spiel mit Ihren Werken beginnt, wie wir es vor 20 bis 30 Jahren gehabt haben, und wie es Ihnen in Deutschland so aus-*serordentlich geschadet hat: nämlich daß nun in allen möglichen Verlagen irgend ein größeres oder kleineres Stück von Ihnen auf[2]taucht. Sie haben nicht den geringsten Einfluß darauf, in welcher Nachbarschaft Sie bei solcher Gelegenheit stehen, und das kann sehr unangenehm werden.
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