Ich arbeite immer noch an der Übersetzung des "Flachsakkers", denn ich bin dieses Mal nicht so ganz zufrieden wie sonst mit Frau Valeton. Natürlich ist die Aufgabe für sie nicht leicht, denn 1. ist der "Flachsacker" wirklich schwer zu übersetzen, und 2. fühlt die ausgezeichnete Frau Valeton sich natürlich durch die vorliegende Übersetzung von Peter Mertens innerlich etwas gehemmt. Die Übersetzung von Mertens ist bei näherem Studium doch recht gut, wenigstens vom Deutschen her [2]gesehen; nun hat sich Frau Valeton offensichtlich bemüht, möglichst immer andere Ausdrücke zu gebrauchen als Herr Mertens, um jeden Verdacht zu vermeiden, dass sie etwa von ihm abhängig sei; das führt aber manchmal dazu, dass sie nun wirklich oft den am nächsten liegenden, besten Ausdruck vermeidet und dafür einen anderen wählt, der weniger glücklich ist, obwohl er den Sinn des Originals durchaus zutreffend und richtig wiedergibt.
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