Nun zum Fall Ackermann. Ich freue mich, heute mein etwas zu scharfes Urteil aus meinem Brief vom 18. März berichtigen zu können. Das Manuskript der Übersetzung war außerordentlich stark durch handschriftliche Korrekturen, Umstellungen, Striche u[nd ]s[o ]w[eiter] verunstaltet. Ich habe es hier im Hause vollkommen neu abschreiben lassen und dann noch einmal ganz gelesen; zu meiner Überraschung zeigte sich, daß die Qualität doch wesentlich besser ist, als ich unter dem ersten Eindruck angenommen hatte. Ganze Partien sind einwandfrei, dann wieder kommen merkwürdige Ungeschicklichkeiten. Charakteristisch ist eine gewisse Unbeholfenheit in der Verwendung der Tempora. So[3]viel ist aber sicher: die Überarbeitung ist eine viel leichtere Aufgabe, als ich gedacht habe.
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